Auwandern nach Südamerika? Vorteile Nachteile was einen erwartet

Eigentlich könnte die Welt ÜBERALL schön sein, wenn der Mensch es schafft, in Frieden und Harmonie und auch in Zufriedenheit zu (co)existieren.

Also: Warum auswandern? Und vor allem: In welches Land? Und: Wie?

https://davids-reisen.de/2016/11/05/auswandern-nach-paraguay-warum-eher-nicht-oder-was-es-zu-bedenken-gibt/

Deutschland ist nach wie vor nicht voll souverän und/oder unabhängig, eine korrupte Bananenrepublik vor dem Herren.

Nicht nachhaltiger Lebensstil (negative Perspektive der Depression).

Einzige Alternative: Hartz4 im Osten, da wo man sich Land und Miete noch (!) leisten kann.

Menschenverachtende Kultur des Mammons.

Eine hochtechnologisierte Arschlochkultur mit Schein-sozialen Aspekten ohne Nachhaltigkeit, Weitsicht und Umsicht.

“Hauptsache Frieden und Wohlstand in unseren Tagen” (Bibel Iscia)

Das habe ich geschrieben bevor ich Uruguay, Argentinien, Paraguay, Bolivien und Brasilien bereist und flüchtig kennen gelernt habe. (Paraguay und Bolivien etwas genauer wie die anderen Staaten)

Danach

Leider, Leider, Leider muss man sagen… Es geht ja auf diesem Planeten nach wie vor und schon immer um’s Überleben – viele blenden das aus und müssen (dank Hartz4) auch nicht mehr groß darüber nachdenken (denken Sie jedenfalls, auch wenn Hartz4 genauso wenig nachhaltig ist wie der Lebensstiel der restlichen 90%).

Leider, Leider, Leider muss man feststellen – die Südamerikaner haben in Punkto Nachhaltigkeit und Bewusstsein oder Nähe zur Natur uns Europäern NICHTS (mehr) voraus.

Ich habe ein mal gehört, dass es die USA geschafft haben, die alten Kollonialisten (Spanien, England) aus Südamerika hinaus zu werfen – und sich selbst als neue Kollonialherren einzusetzen.

Wenn man sieht, dass jeder Indianer ein Handy mit Whatsapp und Facebook hat und denkt er ist der größte, wenn er mit dem Motorrad durch den Regenwald fährt

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CocaCola Supermarkt in Asuncion beim Plaza Uruguay

wpid-wp-1445562249056.jpg um sich beim nächsten CocaCola-Supermarkt  eine Tüte Gen-Soya-H-Milch zu kaufen.

Dann bestätigt sich dieser Eindruck.

Südamerika ist fest in der Hand des nordamerikanischen Dollars.

Und die europäischen Auswanderer – welche schon seit 20 Jahren in z.B. Paraguay sind (damals war das Land noch günstig heute 3-4-5-10.000 USD pro Hektar in Paraguay) was Nachhaltigkeit und Bewusstsein und Selbstversorgung an geht – keinen Deut besser wie die meisten Einheimischen.

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Das ist kein Witz. Das ist Realität. Ade Illusion.

Diese Einheimischen sind derart Abhängig vom Geld-System… Sie müssen stehlen und kriminell werden, wenn Sie ihren Job verlieren.

Das ist traurig – dass Sie ihren Regenwald für ein Paar US-Dollar Schmiergeld zerstören.

Man sieht sehr gut am Beispiel der TERRA PRETA dass Menschen mit ihrer Anwesenheit, mit der Art wie sie täglichen leben sehr wohl den Boden verbessern können.

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Das Bild zeigt eine Menschen-gemachte Humusschicht im Amazonas.

Normalerweise ist die Amazonas-Humus-Schicht viel dünner – c.a. 5cm.

Man kann schon nach Südamerika auswandern – auch als Deutscher auch als Europäer.

Aber man muss damit rechnen sehr Geld-Süchtige Strukturen vor zu finden und ob man sich mit diesen anlegen möchte? Nein vermutlich nicht.

Also MUSS man sich darauf einstellen ALLES selbst zu machen.

  1. Einen eigenen Brunnen zu haben (leider wenn der/die Nachbarn das Wasser verschwenden, sinkt der Grundwasserspiegel und man muss evtl. nochmal bohren oder sich mit dem Regenwasser begnügen, dieses auffangen und nutzbar machen).
  2. Sich Nahrungsmittel-Technisch auf lange Sicht selbst zu versorgen (Lebensmittel sind in Südamerika normalerweise recht günstig)
  3. Den eigenen Strom her zu stellen. (sollte mit ein paar Solarplatten kein Problem sein)
    1. auch wenn Strom in Südamerika relativ günstig ist, wird man doch vom Strom-Konzern “beschissen” werden, das möchte man vermeiden.img_20151017_090449_trafo_generator_paraguay_smal
    2. So kann man sich nicht nur den Streit mit den korrupten Konzernen sparen die den weißen “reichen” (?) (vermutlich Ausbeuter) Gringo gerne abzocken möchten und man kann sich auch die Anschlußkosten (der Trafo ist Eigentum) sparen.
  4. Selbst für Sicherheit zu sorgen d.h. konkret:
    1. man benötigt ein eingezäuntes Gebiet mit Stacheldraht und Elektro-Zaun.
    2. man benötigt scharfe Hunde.
    3. man benötigt Schußwaffen.
    4. man muss regelmäßig patrouillieren – hier ist es klar von Vorteil wenn man in einer Gemeinschaft und nicht Einsiedlerisch lebt.
  5. Umweltbewußtsein gleich Null. Woher sollen Sie es auch wissen? Plastik wird überall auf den Boden und in den Wald geworfen, Goldschürfen verseuchen trinkbare Flüsse mit Quecksilber und und und… die Liste der Umweltsünden ist beinah unendlich lang.

Wenn man nachhaltig in Südamerika leben möchte – sollte man nicht schauen “in welchem Land ist es am finanziell günstigsten” (Lebenserhaltungskosten) sondern:

In welchem Land sind die Menschen vom Bewusstsein so weit – dass Sie wissen und lernen möchten – wie nachhaltig Leben geht und evtl. sogar von ihren Opas und Omas noch einiges lernen können.

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So habe ich festgestellt – dass es in Paraguay und Bolivien (recht günstige Lebenserhaltungskosten) SO GUT WIE KEINE ÖKODÖRFER GIBT (ich lasse mich gerne eines besseren belehren… schreibt einen Kommentar unter diesen Artikel).

In Chile dagegen gibt es direkt 10x und mehr.

Auch Argentinien und Brasilien und Uruguay sind vom Bewusstsein her weiter als Paraguay und Bolivien.

Das hat nichts mit “mehr wert” oder sonstiges zu tun – nein es heißt einfach nur – dass diese Länder schon “Fehler gemacht” haben und daraus gelernt haben.

In Argentinien ist 2001 sogar das Finanzsystem zusammen gebrochen – Staatspleite.

Also diese Länder merken langsam – dass der von Washington und Dollar propagierte Weg NICHT zum nachhaltigen überleben auf diesem Planeten beiträgt.

Ganz im Gegenteil.

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Ernüchternd muss man feststellen – auch am anderen Ende der Welt – dreht sich alles nur um eines: Um’s Geld.

Das wurde von der Regierung (hier wie drüben) auch geschickt so eingefädelt – eigentlich regieren die, die das Geld regieren.

Bin traumatisiert.

Die ganze Menschheit – versklavt durch’s Geld. Malzeit. Das kann nur schief gehen.

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